Das Gute noch besser machen

Elisa Holz/ 29. Januar 2020

Wir realisieren einen Relaunch für das Magazin für Mitglieder und Förderer des WWF.

Im Nachhinein schaut ja immer alles nach gar nicht so viel Arbeit aus. Das haben wir uns auch gedacht, als Ende Januar endlich die erste Ausgabe des WWF Magazins mit neuem Layout und einem angepassten Redaktionskonzept in unseren Händen lag. Fast ein ganzes Jahr haben Annette Kornmesser und Elisa Holz an dem Projekt gearbeitet, geschliffen und gefeilt. Nach der großen Präsentation eines Redaktions- und Layoutkonzepts im vergangenen Mai in Berlin machte der Relaunch WWF-intern die Runde. Die Geschäftsleitung, KollegenInnen anderer WWF-Fachbereiche und ausgewählte Lesergruppen hatten Gelegenheit, ihre Meinungen, Anregungen und Wünsche an das Magazin kundzutun. Ein aufwendiger Prozess, der ein klares Bild ergeben hat: Sowohl die Leser wie auch die MitarbeiterInnen sind mit ihrem bisherigen Magazin überaus zufrieden. Unser Auftrag lautete daher: Das Gute noch besser machen.

Die Heftstruktur ist nach dem Relaunch abwechslungsreicher, der Mix journalistischer Formate vielfältiger. Das Titelthema des Magazins hat nun mehr Raum für die Darstellung wichtiger Zusatzaspekte. Das jeweilige Thema wird in Infografiken, Interviews oder Porträts aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Wichtige Projekte des WWF im In- und Ausland werden anschaulich präsentiert. Außerdem haben wir gemäß des neuen WWF-Claims „Gemeinsam aktiv für eine lebendige Erde“ die Rubrik „Aktion“ entwickelt, in der ganz unterschiedliches Engagement für die Natur vorgestellt wird: vom Street-Art-Mural über Wildlife-Fotografie bis hin zu Leseraktionen im Internet. MitarbeiterInnen des WWF kommen neuerdings auf der letzten Seite des Magazins in der Rubrik „Gute Frage“ zu Wort. Zum Beispiel: Wie entdecken Wissenschaftler neue Arten? Oder: Wie bastelt man eine Dungbombe, um Elefanten von den Feldern fernzuhalten?

Das Layout ist dank moderner Typografie und dem Einsatz von mehr Weißraum klar, modern und trotzdem emotional ansprechend. Das grafische Konzept erlaubt es neben professioneller Wildlife-Fotografie auch Amateuraufnahmen aus Projekten zu verwenden, die die Arbeit des WWF authentisch darstellen. Neben der Vermittlung von Information ist die Generierung weiterer Spenden eine der wichtigsten Aufgaben des Magazins. Mit dem neuen Konzept gelingt es dem WWF Magazin, Mitglieder und Förderer des WWF zu informieren und weitere Spenden zu genieren.

Die Welt ist kompliziert, die globalen Probleme sind nicht schwarz und weiß zu sehen und auch nicht einfach zu lösen. Aber gemeinsam können wir viel bewegen. Diese Botschaft vermittelt das WWF Magazin auf eine ehrliche, manchmal überraschende und stets abwechslungsreiche Art und Weise.